logotype

wohnanlage + geschäfte breitenweg - graz

direktauftrag:
arge m.bm
michelatsch

bauherr:
mwg
 
planung /
ausführung:
1994 - 1999

bearbeiter:
pfeifer
 
wohneinheiten:
57 we + geschäfte
 
fotos:
eder

das projekt am beginn der siedlung wienerberger von ralf erskine sollte zusätzlich zur wohnnutzung, eingang zu dieser und den angrenzenden neuen siedlungen in diesem raum werden. es sollte im erdgeschoss, vor allem aber in der passage, mit infrastruktur durchsetzt sein, da dem gesamten siedlungsraum jegliche infrastruktur fehlt.

der entwurfsansatz war, bei vorgegebener hoher dichte einen baukörper parallel und zwei normal so zur „eingangs“-passage zu stellen, dass für die wohnungen gute belichtung und besonnung gegeben ist.

das projekt ist überwiegend viergeschossig, das vierte geschoss ist zurückgesetzt, lediglich in der front zur peterstalstraße ist das projekt, bedingt durch das gefälle  von nord nach süd, fünfgeschossig. In diesem bereich des erdgeschosses sind infrastrukturelle einrichtungen untergebracht. in die beiden oberen geschosse wurden „einfamilienhäuser“ auf zwei ebenen mit großen dachgärten gelegt, die übrigen wohnungen sind eingeschossig.

der u-förmige baukörper wird parallel zur passage, an der auch die beiden haupterschließungen liegen, von einem zweigeschossigen baukörper durchdrungen. in diesem sollten kleinere betriebe, praxen und ateliers angesiedelt werden. dies war jedoch trotz bemühens des bauträgers nicht realisierbar. In einer umplanung wurden stattdessen kleine ein- und zweigeschossige wohneinheiten für temporäres wohnen vorgesehen.

die passage hat sich inzwischen bei guter witterung zu einer kommunikativen aufenthaltszone mit semiurbanem charakter entwickelt.

2018  architekturbüro tschom univ. prof. architekt di dr. techn