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wohnanlage hart bei graz

wettbewerb:
1. preis 1990

bauherr:
gemeinn. siedlungsgen. d. stadtwerke graz

bearbeiter:
pfeifer / büro tanos

planung /
ausführung:
1992-1994

wohneinheiten:
24 we

zielvorgabe war die formulierung einer bebauung an einem speziellen ort und dem wohnen einen neuen platz mit hohem identifikationsgrad zu geben; sowie den gesamtbereich durch ein räumlich markantes zeichen aufzuwerten.

unter besonderer berücksichtigung ...  

...der hanglage wurde die bebauung in die schichtenlinien gelegt

...der orientierung wurden alle häuser nach süden und südwesten ausgerichtet

...der bestehenden nachbarsiedlung im nordosten wurde eine beeinträchtigung durch die neubauten weitgehend vermieden

...der lärmimissionen erfolgte die baukörperstellung und wurden pufferzonen zur abschirmung (parkierung, bepflanzung) geschaffen.

sämtlichen häusern wurde ein ausgeprägter schwellenbereich vorgelagert, eingangseitig durch  einen überdeckten vorplatz über den auch ein kellerersatzraum zugänglich ist, wohnzimmerseitig durch vorgeschaltene wohngärten und überdachte terrassen.

die vorraumzonen außen mit sägerauhen holzbrettern verkleidet, bilden auf fußgängerhöhe eine weiche begrenzung entlang der erschließungswege, welche verkehrsfrei bleiben sollen.

die häuser gehen mit dem gelände mit und steigen nach süden an. dadurch kann die südzone sowohl im erdgeschoß als auch im obergeschoß überhöht werden, was eine bessere besonnung und belichtung als auch einen erweiterten ausblick gewährt.

intern werden kommunikative verbindungen (durchsicht) von der eingangszone - eßplatz - wohnzone und garten geschaffen. alle wohn/schlafbereiche sind zum garten hin orientiert und haben große balkone die den freiraumbezug auch im obergeschoß ermöglichen.das haus ist so konzipiert, daß eine unterteilung in großräume oder im extrem in 4 individuelle wohn/schlafräume mit zusätzlicher belichteter eßdiele, als gemeinsamen gesellschaftsbereich,  und einer gut belichteten arbeitsdiele, möglich ist.es ist aufgabe des architekten ein system zu erstellen, das die verschiedensten bewohnerwünsche zuläßt.

2018  architekturbüro tschom univ. prof. architekt di dr. techn